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Costa Rica

Angrenzend im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama zwischen Pazifik und Atlantik gelegen, finden rund 4,7 Mio Bewohner(innen) im zentralamerikanischen Staat Costa Rica ihre Heimat. Er zählt zu den politisch stabileren Staaten Mittelamerikas mit seiner seit fünfzig Jahren bestehenden Demokratie, auch wirtschaftlich befindet sich Costa Rica in einer guten Entwicklung mit wachsenden Bereichen wie Tourismus, Landwirtschaft und Industrie. Trotz der eigentlich geringen Größe von fast 52.000 Quadratkilometern weist das Land eine unglaublich vielfältige, bunte Landschaft auf: Von Bergen und Vulkanen bis hin zu Karibikstränden und Regenwäldern ist alles dabei. Auch in der Tierwelt sind allerhand Exoten beheimatet – Affen, Schildkröten, Tukane, Schlangen oder Tapire – um nur einige zu nennen.

Reiseziele

Costa Rica bietet zahlreiche Ausflugsziele, die nicht unterschiedlicher sein könnten, bedingt durch die unterschiedlichen Vegetationen aus Mangroven, Regen- und Nebelwälder sowie Trockenzonen. Aber auch viele der Städte und Dörfer des Landes sind sehenswert.

Die architektonisch durch die Kolonialzeit geprägte Hauptstadt San José punktet neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Teatro Nacional Costa Rica auch mit allerhand bunten, kulturellen Angeboten. Einen Besuch wert ist auch die quirlige Stadt Montezuma, gelegen an der Pazifikküste mit fantastisch weißen Sandstränden – ein Paradies für Wassersportler.

Für Naturliebhaber gibt es in Costa Rica neben den Küstengebieten aber noch viel mehr zu entdecken. In den Nationalparks – wie dem Parque Nacional Manuel Antonio oder dem Parque Nacional Corcovado – lassen sich auf langen Wandertouren Regenwälder und die dortige Tierwelt aus nächster Nähe beobachten. Bekannt ist Costa Rica auch für den Nebelwald Monteverde in der Cordillera de Tilaran, der vor allem durch die enorme Artenvielfalt und die vielfältige Vegetation fasziniert. Ebenso lohnt sich der Aufstieg zur Spitze des derzeit nicht aktiven Volcán Arenal, dort findet man auch Thermalquellen. Die Liste der Ziele ist lang und kann unendlich fortgeführt werden. Es bleibt immer etwas zu entdecken!

Klima

Costa Rica befindet sich in den Tropen, sodass das Klima durch zwei Jahreszeiten gekennzeichnet ist: die Regenzeit von Mai bis November an und die Trockenzeit von Dezember bis April. An der Karibikküste fällt jedoch etwa doppelt so viel Regen wie in der Hauptstadt San José, die im Valle Central liegt. An den Küsten wird es niemals kalt, während in den Bergregionen es vor allem nachts eher kühl wird.

Sprache

Spanisch ist Amtssprache und wird so auch von einem Großteil der Ticas – wie sich die Bewohner Costa Ricas nennen – als Mutter- oder Zweitsprache gesprochen. Wie auch in anderen lateinamerikanischen Ländern zählt auch hier der „Voseo“ zu einem allgemein verbreiteten Phänomen. Daneben unterhält man sich an der Karibikküste oft auch auf Kreolenglisch.

Kulinarisches

Wie in vielen anderen Staaten Lateinamerikas zählen auch in Costa Rica Reis und Bohnen – oft als „Gallo Pinto“ zubereitet – zu den Grundbestandteilen einer jeden Mahlzeit. Insgesamt ist die Küche eher deftig, serviert werden beispielsweise der picadilllo (Hackfleisch mit Gemüsestücken), patacones (frittierte Kochbananen) oder olla de carne (Suppentopf mit Gemüse und Rindfleisch).

Für die Reiselust:

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