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Der Tropensturm Mitch

Im Oktober 1998 wütete in Zentralamerika einer der schwersten Tropenstürme der letzten 200 Jahre, der Wirbelsturm Mitch. Er verwüstete El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Honduras in weiten Teilen. Die durch den Dauerregen aufgeweichten Schlammmassen verschütteten viele Dörfer und zerstörten die gesamte Infrastruktur sowie die landwirtschaftlichen Nutzflächen der Länder. Tausende Menschen verloren ihr Leben oder gelten immer noch als vermisst. Millionen Menschen hatten unter den Folgen zu leiden und zehntausende wurden obdachlos.

Unter den zahlreichen Hilfsaktionen, die sich in der darauffolgenden Zeit zur Aufgabe machten, den sich auf rund 3,8 Milliarden US-Dollar belaufenden Schaden wiederherzustellen, befand sich auch eine Initiative des heutigen Proyecto Mosaico e.V.: Mitarbeiter von guatemaltekischen und ausländischen Nichtregierungsorganisationen gründeten unmittelbar nach der Katastophe gemeinsam mit Guatemala-Reisenden das „Projekt Mitch Guatemala“ (PMG). PMG entsandte in dieser Anfangsphase etwa 150 Freiwillige in die von „Mitch“ betroffenen Gebiete.

Nach diesem spontanen Notfalleinsatz beschloss PMG damit fortzufahren, internationale Freiwillige in guatemaltekische Organisationen zu vermitteln. Aus Projekt Mitch Guatemala wurde Projekt Mosaik Guatemala und 2003 wurde der heutige Verein Proyecto Mosaico e.V. gegründet.
Wir möchten uns ganz herzlich bedanken bei allen Partnerorganisationen und Freiwilligen für ihre tatkräftige Unterstützung und Zusammenarbeit und wünschen den betroffenen Familien alles Gute für ihren Neustart.

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